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AUSSIEDLERARBEIT

Ansprechpartner

Frau Irene Liedtke (Integration Aussiedler und Ausländer in der Altmark=AidA)
Herr Jörg Bieber (Aussiedlerberatung)

Hopfenstraße 11
29410 Salzwedel
Tel.: 03901 - 30 48 30



 
 
Aussiedlerberatungsstelle: Im Rahmen des Aufnahmegesetzes des Landes Sachsen-Anhalt betreuen wir Spätaussiedler, Kontigentflüchtlinge, Asylberechtigte und sonstige politisch Verfolgte in den ersten zwei Jahren in Deutschland.
Antragstellungen beim Arbeitsamt, Sozialamt, Meldebehörde, Ausländeramt, Krankenkasse, Kontoeröffnungen
Kontakte zu Ärzten
Hilfe bei der Wohnungssuche und Problemen mit der Wohnung (Telefon, Energie, Wohngeld usw.)
Fragen zu Sprachkursen, zur schulischen Eingliederung, Otto-Benecke-Stiftung
Hilfen zur Anerkennung bereits erlernter Berufe bzw. Schulabschlüsse
Betreuung bei Familienzusammenführung, Rentenanträgen, Kontoabgleichungen u.a.
Integration Aussiedler und Ausländer in der Altmark (AidA): Unsere Neubürger haben es meist sehr schwer, sich in ihrer neuen Heimat zurechtzufinden. Bei der Integrationsberatung finden sie eine kompetente Anlaufstelle, wenn es um Wohnung, Arbeit, Arztbesuche, Familienrechte, Schule oder sonstige Probleme geht.
Vermittlung in Arbeit, Praktika, Kontakte zu Firmen, Sprachkurse
Unterstützung bei der Wohnungssuche, Hilfe bei Mietangelegenheiten
Hilfe bei der Krisenbewältigung/Sucht-, Familienprobleme
Herstellen von Kontakten zur Kirche, Kultur, Sportvereinen u.a.
verschiedene Veranstaltungen (Ausflüge, monatliche Kaffeetreffs, Gottesdienste)
Zusammenarbeit und Vermittlung mit anderen sozialen Einrichtungen (z.B. Schuldnerberatung, Familienberatung, Frauenhaus), Ärzten und kommunaler Verwaltung
intensive Zusammenarbeit mit den Kirchen der Stadt Salzwedel
Initiierung von Selbsthilfegruppen und Informationsveranstaltungen
Aufbau eines ehrenamtlichen Netzwerkes
Hausbesuche bei Bedarf



Multikulturelles Miteinander

Anliegen - Gemeinsam eine neue Heimat finden: “Multikulturelles Miteinander” - unter diesem Motto fand kürzlich in der Aussiedlerberatungsstelle in Salzwedel ein Gottesdienst statt. Rund 50 Gäste aus verschiedenen Nationen waren in die Hopfenstraße gekommen.


 
 

Eigentlich sollte es ja ein Gottesdienst unter freiem Himmel werden - auf der Terrasse vor der Aussiedlerberatungsstelle. Doch Petrus hatte auch am 3.Juni noch kein Einsehen, denn das Wetter war wechselhaft und recht kühl. So drängten sich fast alle Besucher in einen kleinen Raum, aber wenigstens entstand dadurch eine gemütliche Atmosphäre. Geleitet wurde der Gottesdienst von Joachim Thurn, Diakon der St.Georg-Gemeinde. Den musikalischen Rahmen setzten die Bläser der St.Mariengemeinde und die Sängerinnen vom Aussiedlerchor.


 

Diakon Thurn sagte in seiner Predigt: “Diakonie heißt, für andere da sein. Menschen sollen hier zusammen treffen und eine neue Heimat finden.” Genau das war auch das Anliegen des Gottesdienstes: gemeinsam feiern und sich dadurch kennen lernen, vielleicht neue Freundschaften schließen. Gelegenheit dazu gab es auch beim anschließenden Kaffeetrinken.


 
 

Bereits vor zwei Jahren hatte es einen ökumenischen Gottesdienst in der Hopfenstraße gegeben, wie Joachim Thurn später erzählte. Damals wären allerdings die Einheimischen eher unter sich geblieben, die Ausländer und Aussiedler hätten nur beim Vorbereiten und Aufräumen vor und nach dem Gottesdienst geholfen.

In der Aussiedlerberatungsstelle, die zum Verein Diakonisches Werk Altmark West gehört, werden Spätaussiedler, Asylberechtigte und politisch Verfolgte betreut. Ansprechpartner ist hier Jörg Bieber. Seine Kollegin Irene Liedtke hilft Neubürgern bei Problemen wie Wohnung, Arbeit, Arztbesuch, Familienrecht oder Schule - Integration Aussiedler und Ausländer in der Altmark (AidA) lautet dafür der Name. (Text und Fotos: Christian Reuter)


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